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Die realen Gefahren der Künstlichen Intelligenz
Dr. Michael Gebert Montag, 5. Juni 2023 von Dr. Michael Gebert

Intelligenz ist nicht gleich Kompetenz

Die realen Gefahren der Künstliche Intelligenz

Eine der wichtigsten Fragen, die sich beim Thema Künstliche Intelligenz stellen, ist, ob sie überhaupt intelligent ist. Ich würde sagen: Sie ist es zweifellos, allerdings nicht immer!

Das ChatGPT-Dialogsystem ist jedoch auf eine andere Weise intelligent, als wir es uns normalerweise vorstellen. Zum Beispiel könnte ChatGPT diesen Debattenbeitrag mühelos auf jede gewünschte Länge von Zeichen kürzen. Aber im Gegensatz zu Menschen weiß Maschinenintelligenz nie, wie sie genau und bewusst handeln soll. Aufgrund ihrer Kommunikation mit uns wirken Dialogsysteme oft wie ein menschliches Gegenüber, aber ein faktisches Bewusstsein ist ChatGPT sicherlich noch nicht zuzuordnen. Dabei sind der freie Wille und die Intentionen zwei wesentliche Merkmale des Bewusstseins. Im Gegensatz dazu handelt ChatGPT bislang noch immer im Auftrag von Menschen.

Wir haben Angst vor lernenden Maschinen, weil sie uns in der Regel spiegeln. Wir haben hohen Respekt und sind besorgt, dass KI sich ähnlich verhalten könnte wie wir selbst und die Welt bald kontrollieren will, als ob sie ein fünfjähriges Kind wäre, das nur sagt: „Ich will das sofort, ohne wenn und aber!“

Wie behandeln wir die KI?

Es gibt Befürchtungen, dass eine solche gewalttätige KI das Ende der Menschheit und unsere Ausrottung als Spezies bedeuten wird. Einige bekannte medienstarke Taktgeber der Szene und KI-Experten haben kürzlich eine globale Warnung herausgegeben. Jedoch wird dabei gerne übersehen, welche tatsächlichen Gefahren durch KI bestehen, wie beispielsweise fahrlässiger Einsatz, einseitige Trainingsdaten oder auch ein tendenziöser oder politisch motivierter Beitrag zum Klimawandel durch Energieverschwendung. Der Mensch stellt bei technologischen Revolutionen das größte Risiko dar.

Wir haben es bis heute noch nicht geschafft den Rahmen der Verantwortung genau und gut genug zu setzten, wenn die KI negative Auswirkungen hat. Denn, Intelligenz ist nicht gleich Kompetenz.

KI kann sich auch täuschen und dennoch darauf bestehen recht zu haben. Die Maschine hat zweifelsohne ein überragendes Leistungsvermögen, das in jeglicher Hinsicht das des Menschen übertrifft. Jedoch bedeutet dies nicht, dass sie auch Fachwissen deuten kann und aus Erfahrung empathisch beherrscht. Und das ist die Hauptquelle für Fehler. Jedoch denkt die Maschine aus technischer Logik immer: Ich mache alles richtig. Der Grund dafür ist faszinierend.

Es ist wichtig, KI-generierte Inhalte zu kennzeichnen

Eine KI kann aus einer Vielzahl von kleinen Daten lernen. Es ist einfach zu demonstrieren, indem man das Beispiel der Bilderkennung betrachtet: Bislang kann die KI nur die grobe Textur erkennen, aber keine Form. Das bedeutet, dass die Maschine zu 80 Prozent sicher ist, dass eine Katze mit Elefantenhaut in einem Bild dargestellt wird. Jeder würde sagen: „Form sticht Textur“, also muss es eine Katze sein. Vor lauter Bäumen sieht die Maschine den Wald irgendwie nicht und macht deshalb Fehler.

Computerwissenschaftler behaupten häufig, dass künstliche Intelligenz kein grundlendes Verständnis für die Welt in der wir Leben hat. Trotzdem markieren die Sprachmodelle wie ChatGPT, die in letzter Zeit entwickelt wurden, eine bedeutende technologische Revolution. Der Mensch ist die einzige Spezies, die schreibt und liest, also ist es sehr aufregend, wenn plötzlich eine KI auftaucht, die all dies ebenfalls in der Lage ist zu leisten. Besonders für Wissenschaftler ist es äußerst faszinierend.

Je mehr die KI lernt, desto besser wird sie, wie bereits in der neuen Version ChatGPT-4 deutlich ist. Und es wird immer schwieriger, von maschinengenerierten Texten und Materialien zu unterscheiden. Die Frage, ob ein Inhalt, Text oder Bild künstlich oder von Menschenhand hergestellt wurde, ist nicht unbegründet derzeit auch Thema vieler Debatten.

Digitale Wasserzeichen auf der Blockchain

In den internationalen KI Zentren rund um den Globus werden bereits heute digitale Wasserzeichen entwickelt, um KI-Inhalte eindeutig zu markieren. Auch der Gesetzgeber ist gefordert schnellstmöglich eine Verpflichtung für KI-Anbieter einzufordern, Kennzeichnungspflichten wie Wasserzeichen zu verwenden. Idealerweise dezentral, neutral und unabhängig auf der Blockchain gespeichert und für jedermann einsehbar.

Ein bedeutendes Problem besteht darin, dass nur kommerzielle Anbieter diese äußerst mächtige Technologie anbieten. Wir haben Institutionen mit Wahlen für die Politik. Diese Kontrollmechanismen fehlen uns für die KI.

Bald wird das Europäische Künstliche-Intelligenz-Gesetz verabschiedet. Dieser Impuls sollte als Anfang verstanden werden und zügig intelligent und umfassend ergänzt werden. Ohne in einem Dschungel an Verordnungen und föderalen Einzelgängen zu enden. Es ist an uns als Gesellschaft, nicht nur für den kommerziellen Einsatz von KI Interesse zu bekunden, sondern auch nach Antworten und positiven Ideen für die großen Herausforderungen unserer Zeit fragen: Wie können wir die Gesellschaft mit ihr verändern und besser machen? Wie könnten wir sie zum Beispiel als Instrument gegen den Klimawandel und andere globale Krisen einsetzen?


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