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Der Countdown zur KI-Revolution
Dr. Michael Gebert Freitag, 6. Oktober 2023 von Dr. Michael Gebert

Wie Deutschland den Anschluss nicht verpassen darf

Der Countdown zur KI-Revolution

Künstliche Intelligenz wird unsere Wirtschaft und Gesellschaft tiefgreifend verändern. Europa und Deutschland müssen jetzt die Weichen für eine verantwortungsvolle Nutzung stellen. KI ist in aller Munde. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass in den Medien über Fortschritte bei selbstfahrenden Autos, medizinischen Diagnosen per KI oder menschlich anmutende Chatbots wie ChatGPT berichtet wird. Die Technologie scheint reif für den Alltagseinsatz und eine Revolution kündigt sich an.

Doch während in den USA und China Milliarden in KI-Startups und Anwendungen fließen, droht Deutschland und Europa bei dieser Zukunftstechnologie den Anschluss zu verlieren. Zu komplizierte Regulierungen, Datenschutzbedenken und fehlende Investitionen in digitale Infrastrukturen bremsen die Innovationskraft. Die Folgen für unsere Wettbewerbsfähigkeit wären verheerend. Denn KI wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten alle Bereiche unseres Lebens durchdringen. Sie wird Prozesse in der Produktion optimieren, dem Mittelstand helfen, effizienter zu wirtschaften und sogar kreative Tätigkeiten wie Kunst, Musik und Design beeinflussen. KI hilft uns, Krankheiten besser zu verstehen und Leben zu retten. Und sie wird den Alltag durch Sprachassistenten und autonome Fahrzeuge erleichtern.

Wer in dieser Schlüsseltechnologie führt, dem winken Wachstum und Wohlstand. Zurückfallende Volkswirtschaften drohen dagegen in eine Abwärtsspirale zu geraten. Die KI-Revolution verspricht die tiefgreifendsten Umwälzungen seit der Erfindung von Elektrizität und Verbrennungsmotor vor rund 100 Jahren. Damals haben die USA Europa als wirtschaftliche Führungsmacht abgelöst, weil sie schneller die Potenziale der neuen Technologien erkannten. Ein ähnlicher Machtwechsel zeichnet sich aktuell bei der KI ab. Der Thinktank Capital Economics prophezeit den USA enorme Produktivitätssteigerungen durch KI in den kommenden Jahren.

Für Deutschland wären die Aussichten dagegen düster: Im KI-Wettbewerbsindex landet die Bundesrepublik mit 43 von 100 möglichen Punkten nur auf Rang 9 - klar hinter den USA, Singapur und China. Auch Frankreich und Großbritannien schneiden besser ab.

Was muss passieren, damit Deutschland den KI-Zug nicht verpasst?

Für Deutschland wären die Aussichten dagegen düster: Im KI-Wettbewerbsindex landet die Bundesrepublik mit 43 von 100 möglichen Punkten nur auf Rang 9 - klar hinter den USA, Singapur und China. Auch Frankreich und Großbritannien schneiden besser ab. Woran liegt es, dass Deutschland auf einem Gebiet, das wie kaum ein anderes zum Maschinenbau und zur Industrieproduktion passt, nicht die Nase vorn hat? Ein Hemmschuh ist die Angst vor Kontrollverlust über die Technologie und ihre Daten. Während in den USA und China KI-Startups mangels Regulierung oft frei agieren können, stehen hierzulande strenge Vorgaben für den Einsatz selbstlernender Systeme einer schnellen Verbreitung im Weg. Hinzu kommt, dass viele deutsche Unternehmen KI nicht als Chance, sondern als Bedrohung sehen - etwa durch den Wegfall einfacherer Tätigkeiten. Anders die Amerikaner: Eine Umfrage des Cloud-Anbieters Ionos zeigt, dass US-Firmen KI wesentlich positiver bewerten als deutsche. Sie setzen sie auch häufiger für Marketing und Vertrieb ein.

Eine zentrale Rolle kommt der Politik zu. Sie muss einen verlässlichen und ethisch vertretbaren Rechtsrahmen schaffen, der KI-Innovationen nicht abwürgt, aber Risiken mindert. Bei selbstfahrenden Autos zum Beispiel braucht es Haftungsregeln, die Hersteller und Zulieferer nicht für jeden Unfall in die Pflicht nehmen. Gleichzeitig gilt es, die Akzeptanz für KI in der Bevölkerung zu stärken. Das gelingt, wenn der Nutzen für die Menschen spürbar wird. Ein erster Schritt wäre, KI im Gesundheitswesen einzusetzen, um Diagnosen zu verbessern und Leben zu retten. Auch der Mittelstand muss für KI begeistert werden, etwa durch staatliche Förderprogramme.

Deutschland verfügt über exzellente Forschung und Ingenieure - eigentlich ideale Voraussetzungen, um KI-Anwendungen Made in Germany auf den Weg zu bringen. Doch dafür braucht es Mut und Unternehmergeist, um die Technologie aus den Labors in die Fabriken und Büros zu bringen. Der Countdown zur KI-Revolution läuft. Deutschland und Europa haben noch die Chance, eine führende Rolle zu spielen. Doch die Zeit zum Handeln ist knapp.


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